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Gibraltar & Ceuta
Die Säulen des Herkules
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Der "Djebel al Tarik" (Felsen
des Tarik), benannt nach Tarik ibn Ziyad, der mit seinem Sieg bei Jerez
am 3.4.711 die arabische Eroberung einleitete, blieb bis 1462 in maurischer
Hand (Foto links). ursprünglich portugiesisch ist Ceuta seit 1580
ununterbrochen in spanischem Besitz......
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Während des spanischen Erbfolgekrieges
nahmen die Briten nahmen die Briten am 21.07.1704 den Felsen in einem
Handstreich ein. Dies wurde im Frieden von Urtrecht (1714) bestätigt.
Die 1969 von General Franco gesperrte Landverbindung öffnete sich erst
wieder 1985 (Bild links).
Ceuta liegt auf einer Landenge, das Festland mit dem Monte Acho verbindet
(Foto rechts).
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Erst wenn der letzte Berberaffe
den Felsen verlassen hat, wird "The Gib" wieder an Spanien zurückgegeben
........ (Fotro links)
1956 erlangt das Königreich Marokko seine Unabhängigkeit.
Ceuta & Melilla bleiben spanisch........(Karte rechts)
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Die Rif-Republik wurde 1920,
vor dem 3. Rifkrieg (1921–1926), von den unter Abd al-Karim für die
Unabhängigkeit von Spanisch-Marokko kämpfenden Stämmen der
Rifkabylen proklamiert. Die Unabhängigkeit der Rif-Region von Spanien
wurde am 18. September 1921 ausgerufen mit Abd al-Karim als Amir ar-Rif. Formell
konstituierte sich die Regierung des jungen Staates am 1. Februar 1923, nun
mit Abd al-Karim als Staatsoberhaupt („Ra'is ad-Dawla“). Erster Premierminister
der Republik wurde Hajj Hatmi.
Die Rif oder Rifkabylen (Ryafa oder Rwafa) sind ein berbersprachiges Volk
im Nordwesten Afrikas, das seinen Namen vom Rif-Atlas am nördlichen
Rand von Marokko hat. Die Sprache der Rif ist Tarifit. Sie sind überwiegend
maraboutische sunnitische Muslime, behalten jedoch vorislamische Traditionen
bei, wie den hohen Status von riffischen Frauen. Mit den Kabylen in Algerien
verbindet sie die Zugehörigkeit zur Sprachgemeinschaft der Berber. Die
Bevölkerung wird auf 2 bis 3 Millionen Einwohner geschätzt, was
6 bis 8 % der marokkaniscen Bevölkerung entspricht.Städte mit
einem hohen Bevölkerungsanteil sind Nador und Al-Hoceima. Zahlreiche
Rifkabylen sind in arabischsprachige Städte abgewandert, sodass sie
heute überall in Marokko anzutreffen sind. Starke Gemeinschaften außerhalb
des Ursprungsgebiets finden sich in Tanger, in Tétouan und in der
spanischen Exklave Melilla. Außerhalb Marokkos haben sich Rif überwiegend
in Spanien und den Niederlanden niedergelassen, in geringeren Größenordnungen
auch in Deutschland, Belgien und Frankreich.
In einem Guerillakrieg erhoben sich die Rif unter Führung des Emirs
Abd al-Karim zwischen 1921 und 1926 wiederholt gegen die spanische und die
französische Kolonialmacht in Marokko. Hintergrund des Aufstandes war
der fehlende Wille der französischen Kolonialmacht, die Kabylen als
"vaste main d'œuvre" (grenzenloses Reservoir an Arbeitskräften)
gesellschaftlich gleichrangig zu behandeln. Trotz des 1912 geschlossenen Protektoratsvertrages,
der dem marokkanischen Sultan Herrschaftsräume zugestand, herrschten
de facto die Generalresidenten der Franzosen und Spanier in allen Regionen
ihres Einflussbereiches uneingeschränkt.
Als die Rif in Französisch-Marokko vorgedrungen waren, wurden sie
von den französischen Truppen zurückgedrängt. 1921 konnten
die Rif aus dem Atlasgebirge heraus unter Abd el-Krim in der Schlacht von
Annual die spanischen Truppen vernichtend schlagen. Trotz völkerrechtlicher
Ächtung kam es durch die spanischen Truppen im Gegenzug zum Chemiewaffeneinsatz
im Rifkrieg.
Im spanischen Bürgerkrieg dienten rund 40.000 Rif unter General Franco,
der vom damaligen Spanisch-Marokko auf das spanische Festland übersetzte.
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