• Letzte Aktualisierung: 11.10.2026

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Gibraltar & Ceuta

 Die Säulen des Herkules




Der "Djebel al Tarik" (Felsen des Tarik), benannt nach Tarik ibn Ziyad, der mit seinem Sieg bei Jerez am 3.4.711 die arabische Eroberung einleitete, blieb bis 1462 in maurischer Hand (Foto links). ursprünglich portugiesisch ist Ceuta seit 1580 ununterbrochen in spanischem Besitz...... 


Während des spanischen Erbfolgekrieges nahmen die Briten  nahmen die Briten am 21.07.1704 den Felsen in einem Handstreich ein. Dies wurde im Frieden von Urtrecht (1714) bestätigt. Die 1969 von General Franco gesperrte Landverbindung öffnete sich erst wieder 1985 (Bild links).
Ceuta liegt auf einer Landenge, das Festland mit dem Monte Acho verbindet (Foto rechts).


Erst wenn der letzte Berberaffe den Felsen verlassen hat, wird  "The Gib" wieder an Spanien zurückgegeben ........ (Fotro links)
1956 erlangt das Königreich Marokko seine Unabhängigkeit. Ceuta & Melilla bleiben spanisch........(Karte rechts)


Die Rif-Republik wurde 1920, vor dem 3. Rifkrieg (1921–1926), von den unter Abd al-Karim für die Unabhängigkeit von Spanisch-Marokko kämpfenden Stämmen der Rifkabylen proklamiert. Die Unabhängigkeit der Rif-Region von Spanien wurde am 18. September 1921 ausgerufen mit Abd al-Karim als Amir ar-Rif. Formell konstituierte sich die Regierung des jungen Staates am 1. Februar 1923, nun mit Abd al-Karim als Staatsoberhaupt („Ra'is ad-Dawla“). Erster Premierminister der Republik wurde Hajj Hatmi.

Die Rif oder Rifkabylen (Ryafa oder Rwafa) sind ein berbersprachiges Volk im Nordwesten Afrikas, das seinen Namen vom Rif-Atlas am nördlichen Rand von Marokko hat. Die Sprache der Rif ist Tarifit. Sie sind überwiegend maraboutische sunnitische Muslime, behalten jedoch vorislamische Traditionen bei, wie den hohen Status von riffischen Frauen. Mit den Kabylen in Algerien verbindet sie die Zugehörigkeit zur Sprachgemeinschaft der Berber. Die Bevölkerung wird auf 2 bis 3 Millionen Einwohner geschätzt, was 6 bis 8 % der marokkaniscen Bevölkerung entspricht.Städte mit einem hohen Bevölkerungsanteil sind Nador und Al-Hoceima. Zahlreiche Rifkabylen sind in arabischsprachige Städte abgewandert, sodass sie heute überall in Marokko anzutreffen sind. Starke Gemeinschaften außerhalb des Ursprungsgebiets finden sich in Tanger, in Tétouan und in der spanischen Exklave Melilla. Außerhalb Marokkos haben sich Rif überwiegend in Spanien und den Niederlanden niedergelassen, in geringeren Größenordnungen auch in Deutschland, Belgien und Frankreich.

In einem Guerillakrieg erhoben sich die Rif unter Führung des Emirs Abd al-Karim zwischen 1921 und 1926 wiederholt gegen die spanische und die französische Kolonialmacht in Marokko. Hintergrund des Aufstandes war der fehlende Wille der französischen Kolonialmacht, die Kabylen als "vaste main d'œuvre" (grenzenloses Reservoir an  Arbeitskräften) gesellschaftlich gleichrangig zu behandeln. Trotz des 1912 geschlossenen Protektoratsvertrages, der dem marokkanischen Sultan Herrschaftsräume zugestand, herrschten de facto die Generalresidenten der Franzosen und Spanier in allen Regionen ihres Einflussbereiches uneingeschränkt.

Als die Rif in Französisch-Marokko vorgedrungen waren, wurden sie von den französischen Truppen zurückgedrängt. 1921 konnten die Rif aus dem Atlasgebirge heraus unter Abd el-Krim in der Schlacht von Annual die spanischen Truppen vernichtend schlagen. Trotz völkerrechtlicher Ächtung kam es durch die spanischen Truppen im Gegenzug zum Chemiewaffeneinsatz im Rifkrieg.

Im spanischen Bürgerkrieg dienten rund 40.000 Rif unter General Franco, der vom damaligen Spanisch-Marokko auf das spanische Festland übersetzte.

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